Olympische Sommerspiele 2008/Teilnehmer (Russland)

Russland nahm bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking zum 9. Mal an Olympischen Sommerspielen teil. Die russische Delegation bestand aus 470 Athleten, davon 231 Männer und 224 Frauen, die an 26 Sportarten teilnahmen. Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier war der Basketballer Andrei Kirilenko.

Im August 2016 wurde der Silbermedaillengewinnerin im Gewichtheben, Oksana Sliwenko, nachträglich die Goldmedaille zugesprochen, da ihre damalige Gegnerin, die chinesische Dopingsünderin Liu Chunhong, entlarvt und disqualifiziert werden konnte.

Die Russin Julija Tschermoschanskaja ist bei einem umfangreichen Doping-Nachtest 2016 positiv getestet worden. Der russischen Staffel mit ihr, Jewgenija Poljakowa, Alexandra Fedoriwa und Julija Guschtschina wurde daraufhin die Goldmedaille aberkannt und den zweitplatzierten Belgierinnen zugesprochen.

Die Gewichthebern Oxana Sliwenko traf in Peking auf die 2016 disqualifizierte Dopingsünderin Liu Chunhong, die ihr das Erlebnis eines ersten Platzes auf dem Olympia-Siegertreppchen entriß. Sliwenko erhielt im Nachhinein die Goldmedaille.

Am 19. August 2016 wurde die Silbermedaillengewinnerin und Doping-Wiederholungstäterin Anastassija Kapatschinskaja disqualifiziert und musste ihre olympische Silbermedaille abgeben.

Am 31. August 2016 wurde der Doping-Wiederholungstäterin Marina Schainowa aufgrund eines positiven Doping-Nachtests die Silbermedaille nachträglich aberkannt. Gleichzeitig musste Tatjana Firowa ihre bei der 4-mal-400-Meter-Staffel gewonnene Silbermedaille abgeben. Sie war mit dem Anabolikum Dehydrochlormethyltestosteron gedopt. Mit ihr wurde auch die gesamte Staffel disqualifiziert.

Am 13. September 2016 entschied das IOC, dass der Russin Marija Abakumowa die Silbermedaille aberkannt wird, weil dieser aufgrund des Ergebnisses von Nachkontrollen der Dopingprobe die Einnahme von Turinabol nachgewiesen wurde. Christina Obergföll erhielt nachträglich die Silbermedaille zugesprochen, Bronze ging nachträglich an die Britin Goldie Sayers.

Bei den Olympischen Spielen in Peking war der Ringer Chassan Barojew mit Turinabol gedopt. Die damals mit illegalen Mitteln errungene Silbermedaille wurde dem Sportler am 17. November 2016 nach einer Mitteilung des IOC aufgrund des Dopings aberkannt.

Am 17. November 2009 wurde dem Italiener Davide Rebellin wegen eines Dopingvergehens die Silbermedaille im Strassenrennen offiziell aberkannt. Alexander Kolobnew erhielt dadurch nachträglich die Bronzemedaille.

Am 31. August 2016 wurde der Gewichtheberin Nadeschda Jewstjuchina aufgrund eines positiven Doping-Nachtests die Bronzemedaille von den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking nachträglich aberkannt.

Die russische Leichtathletik, 4 × 400 m Staffel mit Maxim Dyldin, Wladislaw Frolow, Anton Kokorin und Denis Alexejew wurde im September 2016 durch das IOC disqualifiziert und Bronze nachträglich der britischen Staffel zugesprochen, weil die Nachkontrolle der Dopingprobe von Denis Alexejew positiv war.

Ebenfalls im September 2016 wurde der Gewichtheber und Doping-Wiederholungstäter Dmitri Lapikow erwischt. Er hatte sich eine Bronzemedaille mit Hilfe des Dopingmittels Stanozolol erschlichen.

Am 6. Oktober 2016 gab das IOC bekannt, dass die Hochspringerin Anna Tschitscherowa nachträglich von den Olympischen Spielen 2008 disqualifiziert wurde, weil in einem Nachtest ihrer Dopingproben Spuren des Anabolikums Turinabol festgestellt wurden. Die Bronzemedaille ging anschließend kurzfristig an die Russin Jelena Slessarenko. Bei weiteren Nachtests im November 2016 wurde auch Slessarenko des Dopings mit Turinabol überführt und disqualifiziert.

Am 26. Oktober 2016 wurde bekannt, dass die Hindernisläuferin Jekaterina Wolkowa in Peking mit Dehydrochlormethyltestosteron gedopt war. Das Internationale Olympische Komitee forderte daraufhin den Leichtathletikweltverband IAAF auf, Wolkowas Bronzemedaille zu annullieren. Diesem Ansinnen wurde stattgegeben.

Ebenfalls am 26. Oktober 2016 rückte Tatjana Petrowa Arkhipova bedingt durch das Dopingvergehen Wolkowas vom 4. auf den Bronzerang vor.

Bereits 2005 war der Gewichtheber Hadschimurat Akkajew positiv getestet und bis 2007 von der IWF gesperrt worden. Der Sportler blieb davon jedoch unbeeindruckt und trat auch gedopt zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking an. Dies kam bei umfangreichen Nachtests ans Licht, die 2016 stattfanden. Im November 2016 wurde ihm die Bronzemedaille aus Peking aberkannt.

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Am 17. November 2009 wurde dem Italiener Davide Rebellin wegen eines Dopingvergehens die Silbermedaille im Strassenrennen offiziell aberkannt. Alexander Kolobnew erhielt dadurch nachträglich die Bronzemedaille. Männer:

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