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Ipnops

Genre

Synonymes

Ipnops est un genre de poissons des grands fonds, de la famille des Ipnopidae. Les poissons du genre Ipnops sont petits, minces et vivent près du fond océanique dans les zones bathyales et abyssales. Le genre est notable pour les yeux peu communs de ses espèces.

Ipnops murrayi et Ipnops agassizi ont été attrapés à des profondeurs de 1 392–3 475 m ; Ipnops murrayi se trouve dans l’océan Atlantique alors que Ipnops agassizi occupe le bassin Indo-Pacifique. Ipnops meadi se trouve aussi dans le bassin Indo-Pacifique, mais dans des eaux plus profondes, vers 3 310 à 4 970 m sous la surface.

Les espèces de ce genre n’ont presque jamais été observées dans leur environnement, ainsi les détails de leur mode de vie doivent être déduits des caractéristiques des spécimens capturés. Ils ont de grandes bouches avec de nombreuses petites dents pour avaler les grandes proies, ainsi que des branchiospines bien développées permettant de filtrer de petits morceaux. L’examen du contenu de l’estomac montre un régime composé principalement de crustacés et des polychètes (vers marins).

Leurs yeux sont extrêmement plats, et les organes de la vue couvrent une bonne part de la partie supérieure de la tête. L’utilité de ces structures est discutée (elles sont sensibles à la lumière et peuvent servir à détecter les proies bioluminescentes) ; il a également été proposé que les organes eux-mêmes puissent être luminescents et agir en tant qu’appâts. Les poissons du genre Ipnops ont une ligne latérale bien développée, qui est peut-être la fonction sensorielle primaire, étant donné l’état dégénéré de leurs autres sens.

Comme d’autres poissons des profondeurs, ils sont hermaphrodites, avec les gonades masculines et femelles combinées dans un organe simple. La fertilisation externe est probable, probablement avec les œufs mûrs tenus par les nageoires pelviennes pour faciliter la fertilisation. La capture de nombreux spécimens dans un simple chalut laisse à penser que ces poissons puissent vivre en bancs.

Selon World Register of Marine Species (9 mai 2017) et FishBase (9 mai 2017) :

Auxquels l’ITIS rajoute :

Ipnops murrayi

Ipnops agassizii

Ipnops admet deux synonymes latins :

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Nosema ceranae

Nom binominal

Nosema ceranae est une espèce de champignon microscopique unicellulaire parasites d’origine asiatique susceptible de provoquer des infections fongiques (dites nosémoses) chez certaines espèces d’insectes, dont l’abeille. Il appartient à l’embranchement des microsporidies, c’est un parasite intracellulaire obligatoire, c’est-à-dire ne pouvant vivre que sur un hôte.

Ce champignon semble agir en synergie avec le fipronil (molécule insecticide), augmentant la toxicité de ce produit pour les abeilles. Il pourrait ainsi jouer un rôle indirect dans certains phénomènes de mortalité des abeilles. Ceci est fortement suspecté depuis 2012 et le mécanisme est mieux compris en 2017 : la synergie entre le fipronil toxique et le pathogène induite une modification de la physiologie du mâle, qui compromet la reproduction.

N. ceranae est le champignon responsable de la nosémose. Il est souvent retrouvé dans le corps des abeilles mortes (tout comme Nosema apis) et son expansion semble avoir été contemporaine de l’apparition et du développement du syndrome d’effondrement des essaims. La co-infection des colonies par Nosema et le virus de la famille des Iridoviridae IIV6 est une cause possible de ce syndrome.

Il a aussi été démontré que l’exposition à différents pesticides comme le fipronil et les néonicotinoïdes rendent les abeilles plus susceptibles aux infections par Nosema spp.

Il semblerait que ce genre de champignons soit génétiquement assez proche des Eumycètes dont il dérive peut-être par adaptation au parasitisme.

Il est facilement confondu avec Nosema apis.

Moden

Eine Mode (von engl. mode), auch Schwingungsmode, in der Akustik auch Raummode, in der Mechanik auch Eigenform, Eigenschwingungsform oder Partialschwingung, ist in der Physik die Beschreibung bestimmter zeitlich stationärer Eigenschaften einer Welle. Die Welle wird dabei als Summe verschiedener Moden beschrieben.

Die Moden unterscheiden sich in der räumlichen Verteilung der Intensität. Die Form der Moden wird durch die Randbedingungen bestimmt, unter denen sich die Welle ausbreitet. Anders als die thematisch verwandten Normalschwingungen lässt sich die Analyse nach Schwingungsmoden sowohl auf stehende als auch auf fortlaufende Wellen anwenden.

Raummoden können zur Charakterisierung der Raumakustik eines Konzertsaals dienen.

Durch die Raummoden wird der Klang eines Raums verfärbt, weil bestimmte Töne besonders hervortreten und eine ungleichförmige Energieverteilung innerhalb des Raums haben. Treten diskrete Resonanzfrequenzen auf, so sind diese auffälliger, als wenn viele Resonanzfrequenzen gleichmäßig im Spektrum verteilt sind (Nachhall).

Eine bestimmte Resonanzfrequenzverteilung ist eine physikalische Eigenschaft des Raumes, die von seinen Abmessungen abhängt. Nur bestimmte Frequenzen werden angeregt. Bei diesen Resonanzeffekten spielt sowohl der erhöhte Pegel als auch die zeitliche Fortdauer des Tons eine Rolle.

Oberhalb etwa 300 Hz (Schröderfrequenz) verursachen akustische Moden des Raums in Wohnräumen keine hörbaren Verzerrungen der Wiedergabe, weil die Moden in Form von dichten Reflexionen und Nachhall ineinander übergehen. Unterhalb von 300 Hz können sie dagegen wahrnehmbare Klangverfärbungen bewirken. Da diese die besonders tiefen Töne betreffen, wird dies als Dröhnen, Booming oder Ein-Noten-Bass empfunden. Die Amplitude einer akustischen Mode hängt von der Position im Raum ab. Der Grad der Verfärbung ist daher von Ort zu Ort verschieden.

In der Akustik eines typischen (quaderförmigen) Hörraums gibt es drei Arten stehender Moden:

Ihre Frequenzen lassen sich wie folgt berechnen:

Hierbei ist:

In der Akustik bestimmen die Moden die relative Stärke der Obertöne und damit den Klang eines Instruments, z. B. einer Orgelpfeife oder einer Glocke.

Einseitig eingespannte Stäbe nennt man Biegeschwinger. Diese können in mehreren Moden schwingen.

Eine eingespannte, dünne Fläche (Membran) wie bei einer Trommel kann viele unterschiedliche Schwingungsmoden zeigen. Diese Partialschwingungen führen bei Lautsprechern zu Unregelmäßigkeiten im Frequenzgang.

Akustische Hohlraumresonatoren sind z. B. der Helmholtz-Resonator oder das Kundtsche Rohr, sie spielen aber auch bei Lautsprecherboxen (Bassreflexbox) und bei Blasinstrumenten und Orgelpfeifen eine große Rolle.

Verschiedene akustische Schwingungsmoden in Festkörpern treten beispielsweise in Schwingquarzen, Glocken, Gongs, Klangstäben, Triangeln usw. auf. Alle diese Körper können neben der Grundresonanzfrequenz auch in höheren Schwingungsmoden angeregt werden bzw. weisen aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung ihrer Schwingungsmoden einen bestimmten Klangcharakter auf. In Festkörpern können aufgrund des vorhandenen Schubmoduls auch transversale Wellen- und Schwingungsmoden auftreten.

Die Form von Gehäusen und Maschinenteilen bestimmt, welche Schwingungsmoden im Betrieb besonders angeregt werden. Durch geeignete, eher unregelmäßige Formgebung kann die Ausbildung von Schwingungsmoden, die auf Formsymmetrien beruhen, vermieden werden; Schallabstrahlung und Ermüdung durch Schwingungen kann so reduziert werden.

Bei elektromagnetischen Wellen, wie Licht, Laser und Funkwellen, werden die folgenden Typen von Moden unterschieden:

Die letzten beiden Modentypen haben besonders in Hohlleitern Bedeutung.

TEM-Wellen sind in ihrer Frequenz nicht beschränkt, das heißt, sie sind über das gesamte Frequenzspektrum ausbreitungsfähig. TM- und TE-Wellen hingegen sind nur ab einer bestimmten, von der Geometrie des Leiters abhängigen Frequenz (Grenzfrequenz) ausbreitungsfähig. Folglich können bei einer festen Frequenz auch mehrere Moden gleichzeitig ausbreitungsfähig sein. In der Datenübertragung ist dieser Zustand jedoch unerwünscht, da Signalintegrität, das heißt dispersionsarmer Betrieb von Wellenleitern, nur bei Modenreinheit gewährleistet werden kann. Wellenleiter (also z. B. Kabel oder Hohlleiter) können also nur bis zur Grenzfrequenz der ersten höheren Mode sinnvoll zur Signalübertragung verwendet werden.

In der Lasertechnik sind Moden ein wichtiges Werkzeug zur Charakterisierung eines Laserstrahls. Dabei sind insbesondere die Transversalmoden von Interesse, die sich in der Verteilung der Intensität senkrecht zur Ausbreitungsrichtung unterscheiden. Siehe auch Modenvolumen.

In der Elektrotechnik ist es für die optimale Funktion mancher Vorrichtungen erforderlich, dass eine Welle hauptsächlich eine bestimmte Mode enthält. Beispiele dafür sind das Magnetron eines Mikrowellenherds oder der Kristall eines Schwingquarz.

Bei Antennen dagegen ist es häufig wünschenswert, dass keine Mode stark bevorzugt ist.

Steiner – Das Eiserne Kreuz

In weiteren Nebenrollen:

Steiner – Das Eiserne Kreuz ist ein Kriegsfilm des Regisseurs Sam Peckinpah mit James Coburn, James Mason, Maximilian Schell und David Warner in den Hauptrollen.

Es handelt sich um die Verfilmung des Romans Das geduldige Fleisch von Willi Heinrich.

Taman-Halbinsel 1943: Die deutschen Truppen befinden sich auf dem Rückzug vor der Roten Armee. Unteroffizier Rolf Steiner ist mit seinem Stoßtrupp auf Patrouille. Sie entdecken einen russischen Posten, den sie ausschalten, wobei sie alle Soldaten töten. Nur ein halbwüchsiger Kindersoldat überlebt und wird von den Deutschen mitgenommen. Zur gleichen Zeit trifft Hauptmann Stransky beim Regimentskommandeur Oberst Brandt ein. Stransky, ein preußischer Aristokrat, ließ sich freiwillig von Biarritz in Frankreich nach Russland versetzen, da seiner Meinung nach „fähige Männer an der Ostfront“ benötigt werden. Sein arrogantes Verhalten stößt sofort auf Missfallen bei Brandt und seinem Adjutanten, Hauptmann Kiesel. Sie erkennen sofort, dass Stransky und Steiner zwei von Grund auf verschiedene Menschen sind und Spannungen unumgänglich sein werden.

Beim Verlassen des Bunkers trifft Stransky auf den jungen Leutnant Meyer, bei dem er sich über Steiners Verbleib erkundigt. In diesem Moment kehren Steiner und seine Männer mit dem jugendlichen Gefangenen von ihrer Patrouille zurück. Stransky weist Steiner darauf hin, dass er den russischen Gefangenen zu erschießen habe, da bei Stoßtrupps keine Gefangenen gemacht werden dürften. Steiner jedoch weigert sich und fordert seinerseits Stransky auf, es selber zu tun. Dieser zieht seine Pistole, spannt den Hahn und hält diese Steiner hin. Dann wiederholt er den Befehl. Gedankenschnell bereinigt der Obergefreite Reisenauer (genannt „Schnurrbart“) die gefährliche Situation, indem er zum Schein vorgibt, den Jungen erschießen zu wollen.

Steiner und Stransky, der sich mit einem gefährlichen Widersacher konfrontiert sieht, sind fortan verfeindet. Zwar wird Steiner auf Fürsprache Stranskys und Oberst Brandts zum Feldwebel befördert, doch das kümmert ihn nur wenig – sehr zum Ärger Hauptmann Stranskys, der hoffte, ihn so auf seine Seite zu ziehen.

Bei einem Angriff der Roten Armee wird Stransky befohlen, einen Gegenangriff zu führen. Er hat jedoch nicht den Mut dazu und verkriecht sich in seinem Bunker. Stattdessen führt Leutnant Meyer den Angriff. Er kann zwar den Feind aus der Stellung vertreiben, kommt aber dabei ums Leben. Steiner und „Schnurrbart“ werden verwundet. Stransky gibt vor, den Gegenangriff geführt zu haben, und lässt sich zur Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz vorschlagen. Als Zeugen benennt er seinen Adjutanten Triebig, den er mit dessen Homosexualität erpresst, sowie den verwundeten Steiner, dem er nach dem Lazarettaufenthalt einen anschließenden Heimaturlaub gegeben hat. Steiner kommt aber nach seiner Genesung direkt aus dem Lazarett an die Front zurück und wird von Stransky unter Druck gesetzt, um die Falschaussage zu bestätigen. Steiner weigert sich. Oberst Brandt überprüft die Aussage Stranskys mit Hilfe von Steiner und erkennt den Täuschungsversuch. Steiner will jedoch vorläufig nicht gegen Stransky aussagen und bittet um Bedenkzeit.

Stranskys Hass und seine Angst, dass Steiner ihn der Feigheit überführen könnte, sind nun so groß, dass er Steiners Zug absichtlich nicht von einem angeordneten Rückzug in Kenntnis setzt, damit er den Russen in die Hände fällt. Steiners Truppe gerät daraufhin in eine lebensgefährliche Situation. Stransky ist sich sicher, dass Steiner bei dem Angriff sein Leben gelassen hat. Doch Steiner und sein Zug schaffen es, dem Inferno zu entrinnen.

Nach einem langen Marsch durch Feindesland mit gefährlichen Zusammentreffen mit sowjetischen Verbänden (darunter auch einer Gruppe weiblicher Soldaten) erreicht Steiners Zug endlich die deutschen Stellungen. Der Feldwebel setzt einen verschlüsselten Funkspruch ab, in dem er seine Rückkehr ankündigt. Stransky verspricht Triebig die Versetzung nach Frankreich, wenn er Steiner bei seiner Ankunft „irrtümlich“ erschießt. Bei dem von Triebig angerichteten Massaker kommt der größte Teil von Steiners Männern ums Leben, doch er selbst bleibt unversehrt. Triebig gibt zu, in Stranskys Befehl gehandelt zu haben, und wird von Steiner erschossen. Steiner lässt die beiden einzigen Überlebenden seines Zuges, Unteroffizier Krüger und den Gefreiten Anselm, zurück und geht auf die Suche nach Stransky. Er findet ihn und will ihn töten, doch dann entscheidet er sich dafür, Stransky zum Kampf an der vordersten Front zu zwingen und ihm zu zeigen, „wo die Eisernen Kreuze wachsen“. Der Film endet damit, dass sich Steiner, Brandt und Stransky einer enormen russischen Übermacht stellen und dem sicheren Untergang entgegenzugehen scheinen.

Der Film versucht, aus deutscher Sicht zu verdeutlichen, wie die unterschiedlichsten Charaktere nicht mehr „für Führer, Volk und Vaterland“ kämpften und auf ihre Weise nur noch den Krieg überleben wollten. Er zeigt auch Karrieristen wie Hauptmann von Stransky, die auf dem Rücken ihrer Männer unverdiente Auszeichnungen – in diesem Fall das Eiserne Kreuz („EK“) – erlangen wollten. Der Roman von Heinrich arbeitet dieses Motiv jedoch viel deutlicher heraus als der Film. Der Roman zeigt wesentliche Charakterzüge aller mitwirkenden Personen auf. Regisseur Peckinpah legt die Betonung jedoch auf Actionszenen.

„Aufwendiger, aber psychologisch mangelhaft durchgezeichneter Kriegsfilm, dessen streckenweise faszinierende Bild- und Spannungskraft den Krieg trotz kritischer Absichten eher als charakterforderndes Abenteuer erscheinen lässt. Einer der größten Kassenerfolge des deutschen Kinos der siebziger Jahre.“

„Man reibt sich immer wieder die Augen und will es nicht fassen: die schrecklichen und sinnlosen Rückzugsgefechte deutscher Truppen an der Ostfront als knallig bunter Western, in dem es kaum um anderes als um richtiges und falsches Heldentum geht […]. „Steiner – Das eiserne Kreuz“ ist die größte politische Peinlichkeit, die sich die deutsche Filmbranche in den letzten Jahren geleistet hat.“

Bei der Musik, mit der der minutenlange Vorspann unterlegt ist, handelt es sich um eine Komposition aus dem Kinderlied Hänschen klein und einer Variation des Horst-Wessel-Liedes.

Der zweite Teil des Dramas erschien unter dem Titel Steiner – Das Eiserne Kreuz II im Jahr 1979. Die Produktion mit Richard Burton (als Steiner), Rod Steiger, Robert Mitchum, Helmut Griem (als Major Stransky), Joachim Hansen und Curd Jürgens kann nach Meinung der meisten Kritiker bezüglich Drehbuch und Darstellerleistungen nicht annähernd das Niveau des ersten Teils halten. Zudem wurde der Schauplatz an die Westfront nach der Invasion der Normandie verlegt, um US-amerikanischen Kinozuschauern entgegenzukommen.

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Kilkenny Castle

Kilkenny Castle (irisch: Caisleán Chill Chainnigh) ist ein Schloss in Kilkenny, dem Hauptort des gleichnamigen Countys in der Republik Irland. Kilkenny Castle wurde von 1195 bis 1213 errichtet, um eine Furt durch den Fluss Nore und mehrere Handelswege zu kontrollieren. Die Anlagen mit ursprünglich vier starken Ecktürmen und dem zum Teil erhaltenen Burggraben waren ein zentraler Bestandteil der Verteidigungsanlagen der Stadt und gelten als Zeichen für die Präsenz der Normannen in Irland.

Das Schloss wurde 1967 in verfallenem Zustand für einen symbolischen Preis von 50 Pfund an den irischen Staat verkauft. Es wird zusammen mit den dazugehörigen Garten- und Parkanlagen nun vom Office of Public Works verwaltet und ist für Besucher geöffnet. Einer der vier Schlosstürme wird als Konferenzzentrum genutzt.

Auf der strategisch günstig gelegenen Anhöhe am Ufer des Nore stand vermutlich schon vor dem 12. Jahrhundert eine Befestigung. Kilkenny mit der Abtei von St. Canice war Hauptsitz der lokalen Könige von Osraige aus dem Clan der Mac Giolla Phádraig.

Im Zuge der anglonormannischen Eroberung von Irland wurde Richard de Clare, 2. Earl of Pembroke, genannt Strongbow, 1171 mit der Herrschaft Leinster belehnt, zu der Kilkenny gehörte. Er ließ im Jahr darauf eine erste Burg, vermutlich eine hölzerne Motte, erbauen, die aber bereits 1173 bei einem Aufstand der gälischen Clans wieder zerstört wurde. Das Gebiet blieb aber im Besitz der Earls of Pembroke.

Seine Tochter und Erbin Isabel heiratete 1189 William Marshal, 1. Earl of Pembroke, der damit Herr über große Ländereien in Irland, England, Wales und Frankreich wurde, die er effizient bewirtschaftete. Als Lord of Leinster machte er Geoffrey FitzRobert zum Seneschall von Leinster, unter dem eine rege Bautätigkeit begann: Die Stadt Kilkenny wurde ausgebaut, erhielt eine Stadtmauer und 1207 das Stadtrecht. Der Bau einer Burg aus Stein wurde 1195 begonnen und 1213 abgeschlossen. Diese Burg bildet den Kern des heutigen Kilkenny Castle; über einem rechteckigen Grundriss errichtet, erhielt sie vier runde Ecktürme, von denen drei bis heute erhalten sind.

Marshal vererbte Kilkenny an seine Tochter Eva, die Frau von William de Braose, 7. Baron of Bramber. Über deren Tochter Eleanor de Braose, die mit Humphrey V. de Bohun verheiratet war, kam es 1270 an deren Sohn Gilbert de Bohun, Seneschall von Kilkenny, den jüngeren Bruder von Humphrey de Bohun, 3. Earl of Hereford, der es bis zu seinem Tod im Jahr 1327 besaß. Nach dem Tod seines gleichnamigen Nachfahren 1381 fiel die Burg an die englische Krone. 1391 wurde sie an die Familie Butler, Earls of Ormonde, verkauft, in deren Besitz sie mehr als fünfhundert Jahre blieb.

Die Familie Butler hatte 1185 ihren Namen von Fitz Walter nach Butler umändern lassen. Sie kam mit den Normannen während der normannischen Invasion nach Irland. James Butler, 3. Earl of Ormonde baute in Gowran Gowran Castle, wodurch die Familie reich wurde. 1391 kaufte er Kilkenny Castle und etablierte so seine Familie als Herrscher über die Burg und die dazugehörigen Ländereien. Die Burg wurde nun zum Hauptsitz der Earls of Ormonde, die später den Adelstitel Duke und Marquess bekamen. Dennoch wurde ein Großteil der Familie, darunter auch James Butler, 3. Earl of Ormonde, in der St. Mary’s Collegiate Church in Gowran beerdigt. Weitere bekannte Mitglieder der Familie Butler waren Lady Margaret Butler (1454/1465–1539) und ihr Vater Thomas Butler, 7. Earl of Ormonde. Margaret Butler wurde auf Kilkenny Castle geboren und heiratete später Sir William Boleyn. Ihre Tochter Anne Boleyn war die zweite Frau von Heinrich VIII.

Im 17. Jahrhundert besaß Elizabeth Preston, die Frau des James Butler und 12. Earls of Ormonde, der zu diesem Zeitpunkt Lord Lieutenant of Ireland war, die Burg. Butler, der unbeliebt in der Familie war, war Protestant und während der Irischen Konföderationskriege in den 1640er Jahren der Repräsentant von Charles I. in Irland. Butler ging ins Exil nach Dublin, und Kilkenny Castle wurde Hauptquartier der katholischen Rebellen. Das Parlament oder „Supreme Council“ traf sich von 1642 bis 1648 auf Kilkenny Castle. Im Jahr 1650 wurde die Burg von einer Armee unter der Führung von Oliver Cromwell belagert, wobei die östliche Mauer und der nordöstliche Turm beschädigt wurden. Später wurden die verbliebenen Reste der Mauer und des Turmes abgerissen. Nachdem Butler aus dem Exil zurückgekehrt war, baute er die Burg 1661 als ein „modernes Schloss“ wieder auf. Etwa um diese Zeit wurde ein neues Eingangstor an der Südmauer gebaut. Als Vorbild dienten Schlösser aus der Normandie, weshalb Stein aus Caen importiert wurde. Seitdem wird Kilkenny Castle als Schloss bezeichnet.

Im 18. Jahrhundert verarmte die Familie Butler und das Schloss wurde heruntergewirtschaftet. Kleinere Restaurationen wurden von Anne Wandesford von Castlecomer getragen, die durch die Heirat mit John Butler, 17. Earl of Ormonde Geld in die Familie brachte.

Im 19. Jahrhundert versuchten die Mitglieder der Familie Butler verstärkt, dis Schloss zu erneuern und wieder in ihrem mittelalterlichen Glanz erscheinen zu lassen. Sie rekonstruierten unter anderem den nördlichen Flügel und die Fassade der Gebäude. Das Gebäude wurde 1854 um mehrere Anbauten erweitert. Architekt war William Robertson.

Im Jahr 1899 wurde Kilkenny Castle vom späteren König Georg V. und seiner Frau besucht, fünf Jahre später besuchten Eduard VII. und seine Gattin Alexandra die Burganlage.

Das Schloss wurde fortlaufend zum Hauptsitz der Marquess of Ormonde ausgebaut. Der Ausbau endete mit dem Tod von James Butler, 3. Marquess of Ormonde im Jahr 1919. Weil Lord Ormonde nur zwei Töchter hatte, wurde vereinbart, dass sämtlicher Besitz nun auf den Neffen von James Butler, 3. Marquess of Ormonde, überging. Arthur Butler, 4. Marquess of Ormonde, der Bruder und Erbe des 3. Marquess of Ormonde, verzichtete zu Gunsten seines Sohnes, George Butler, 5. Marquess of Ormonde, der auch den Titel Earl of Ossory führte. George Butler und seine Frau residierten ab 1921 in Kilkenny Castle, zusammen mit ihren beiden Kindern Antony, Viscount Thurles und Lady Moyra Butler.

Während des irischen Bürgerkrieges im Jahr 1923 wurden die Republikaner von Kräften des Irischen Freistaates auf Kilkenny Castle belagert. Die Ormondes blieben freiwillig vor Ort in ihrem Schlafzimmer, das über dem Großen Tor und damit in der damaligen Hauptangriffszone lag. Obwohl vor dem Tor unter anderem ein Maschinengewehr positioniert war, wurde nur ein Mann verletzt. Das Schloss wurde schwer beschädigt, die Reparaturarbeiten dauerten mehrere Jahre. In den 1920er und 1930er Jahren schien die Nachfolge des Titels und der Ländereien gesichert, denn es lebten bereits drei Generationen von direkten männlichen Erben.

George Butler, Earl of Ossory, und seine Familie lebten bis 1935 auf der Burg. Im Jahr 1935 versteigerten sie die Anlage für 6000 ₤ und zogen nach London, und die Burg blieb über 30 Jahre lang unbewohnt. 1938 vereinbarten Arthur, George und Anthony Butler, den Trust, in dem sich die Besitztümer befanden, neu zu regeln. Durch die Auswirkungen von hohen Steuern, Erbschaftssteuern, Wirtschaftskrisen und Lebenshaltungskosten, mussten sie hohe Kosten tragen. Die Ormondes hatten durch Mietzahlungen in den 1880er Jahren 22.000 ₤ erhalten und investierten viel. Außerdem erhielten sie 1915 für 85 km² Land 240.000 ₤. Durch Erbschaftssteuern und weitere Kosten nach dem Tod von James Butler, 3. Marquess of Ormonde im Jahr 1919 verblieben davon aber nur 166.000 £. In den 1930er Jahren belief sich das Investmenteinkommen auf etwa 9000 ₤. Etwa im Jahr 1950 lagen die Einkommen der Investitionen nur noch bei 850 ₤. Die Ormondes verkauften einen Großteil ihrer vermieteten Immobilien im County Tipperary und in Kilkenny.

Antony Butler, Viscount Thurles starb unerwartet im Jahr 1940, und nachdem auch der 4. Marquess 1943 und der 5. Marquess 1949 verstorben waren, wurden die Immobilien an James Butler, 6. Marquess of Ormonde vererbt.

Nach über 570 Jahren im Besitz der Familie wurde Kilkenny Castle im Jahr 1967 von James Butler, 6. Marquess of Ormonde, an das Kilkenny Castle Restoration Commitee für 50 ₤ verkauft, nachdem das Schloss über Jahre heruntergewirtschaftet worden war.

Der letzte Butler in Kilkenny war James Butler, 6. Marquess of Ormonde. Als der Verkauf offiziell wurde, sagte er: „Die Menschen in Kilkenny, auch ich und meine Familie, sind stolz auf unsere Burg und wir haben diese Verschlechterung nicht gemocht. Wir haben entschieden, dass die Burg sich nicht in eine Ruine verwandeln darf. Es gibt schon zu viele Ruinen in Irland.“ (englisch: The people of Kilkenny, as well as myself and my family, feel a great pride in the Castle, and we have not liked to see this deterioration. We determined that it should not be allowed to fall into ruins. There are already too many ruins in Ireland.) Er kaufte auch das Grundstück vor dem Schloss vom Insolvenzverwalter. Er sagte dazu, dass man dieses Stück Land nie bebauen dürfe, damit die Burg in ihrer ganzen Würde und Pracht gesehen werde (englisch: In order that it should never be built on and the castle would be seen in all its dignity and splendour.) Die Feier zur Übergabe von Kilkenny Castle und der Ländereien an das Castle Restoration Committee markierte auch die Gründung der Stiftung der Familie Butler. Gäste waren unter anderem Mick Jagger und Marianne Faithfull.

Das Kilkenny Castle Restoration Committee übergab das Schloss der Republik Irland. Kilkenny Castle wurde mehrere Jahre lang renoviert und danach für Besucher eröffnet.

In den 1990er Jahren wurden die Gebäude untersucht und mehrere Ausgrabungen vorgenommen. Leiter der archäologischen Untersuchungen war Ben Murtagh. Entdeckt wurden Spuren der früheren Burg, die sich vom Hintereingang über Teile des heutigen Schlosses und über den als Konferenzzentrum genutzten Turm erstreckte. Der Eingang dieser Burg befand sich in der nicht mehr vorhandenen Ostmauer. Außerdem wurden verschiedene Überreste der ursprünglichen Burg entdeckt, die besichtigt werden können.

Auf der Stadtseite und vor dem Schloss wurden Gärten angelegt. Seit der Renovierung ist Kilkenny Castle eine der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Irland.

In der im Hauptgebäude von Kilkenny Castle liegenden Butler Gallery werden verschiedene Ausstellungen der Kilkenny Art Gallery Society gezeigt. Die Butler Gallery ist nach Peggy und Hubert Butler benannt. Auch ein Teil der irischen National Art Gallery ist auf dem Schloss ausgestellt.

Die höchste, offiziell bestätigte gemessene Temperatur in Irland wurde am 26. Juni 1887 auf Kilkenny Castle gemessen. Sie betrug 33,3 °C.

In der Gruft des Schlosses wurde die Königstochter Aoife MacMurrough bestattet.

Außerdem finden seit 2002 auf Kilkenny Castle die Verleihungszeremonien und Preisverleihungen des Kilkenny Campus statt, der zur National University of Ireland gehört.