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Luzerne-Blattschneiderbiene

Luzerne-Blattschneiderbiene (Megachile rotundata)

Die Luzerne-Blattschneiderbiene (Megachile rotundata) ist eine Art aus der Gattung Megachile (Blattschneider- und Mörtelbienen) aus der Ordnung der Hautflügler. Sie ist die weltweit am intensivsten wirtschaftlich genutzte Solitärbiene.

Die Weibchen der Luzerne-Blattschneiderbiene erreichen 8 bis 10 mm best running pouch, die Männchen 6 bis 8 mm Körperlänge. Die Geschlechter sind unterschiedlich gefärbt. Die Körperfarbe des Weibchens ist schwarz, wird aber durch unterschiedlich starke Behaarung auf verschiedenen Körperteilen überdeckt. An den Enden der Rückenplatten des Hinterleibs befinden sich gelbe Haarbinden. Der Hinterleib ist abgeflacht und zum Körperende zugespitzt. Als Bauchsammler besitzt die Luzerne-Blattschneiderbiene auf der Bauchseite mehrere parallele Reihen weißer Borstenhaare, die als Sammelbürste zum Aufnehmen des Pollens dienen.

Während Kopf und Brust bei den Weibchen wenig behaart sind, lässt die stärkere Behaarung die Männchen grauschwarz erscheinen. An Stirn und Kopfschild der Männchen befinden sich dichte gelbbraune Haare. Die vorderen Bauchplatten des Hinterleibs besitzen weiße Fransensäume. Das stumpfe Körperende trägt zwei helle Haarpunkte.

Die Facettenaugen der weiblichen Tiere sind schwarz, die der männlichen grün.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Nordafrika über den Mittelmeerraum bis nach Südfinnland und nach Mittelasien. In Mitteleuropa tritt die Luzerne-Blattschneiderbiene inselartig auf, dabei bevorzugt sie trockenwarme Standorte best handheld running bottle, wie südgerichtete Trockenhänge und Sandflächen.

Auf nicht bekanntem Weg kam die Luzerne-Blattschneiderbiene in der Mitte der 1930er Jahre nach Nordamerika, wo sie erstmals 1937 in Virginia nachgewiesen wurden. Sie breitete sich kontinuierlich nach Westen aus und erreichte 1954 Kalifornien und 1958 Oregon. Dabei wurde sie in einigen Regionen, insbesondere im Nordwesten der USA, wo auf einem relativ hohen Anteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche Luzerne-Saatgut produziert wurde, die dominierende Blattschneiderbienenart.

Die Luzerne-Blattschneiderbiene lebt wie die anderen Blattschneiderbienenarten solitär. Die Flugzeit der Weibchen beginnt in Mitteleuropa selten vor Ende Mai und endet meist im August. Nach dem Schlüpfen der ausgewachsenen Tiere erfolgt zunächst die Paarung, bevor mit der Nisttätigkeit begonnen wird. Als Nistplatz nutzt die Luzerne-Blattschneiderbiene hohle Pflanzenstängel, Schilfrohrdächer und Fraß- bzw. Bohrgänge im Holz, seltener Lehmwände oder den Erdboden. In die Niströhren werden ovale Ausschnitte geeigneter Laubblätter eingetragen, wie etwa der Luzerne, seltener von Rosen oder Sonnenblumen. Daraus baut das Weibchen fingerhutartige Zellen, die zu etwa zwei Dritteln mit einem teigartigen Gemisch aus Pollen und Nektar gefüllt werden. Das restliche Drittel wird allein mit Nektar gefüllt, auf den das Ei abgelegt wird. Danach wird die Zelle mit mehreren kreisrunden Blattausschnitten verschlossen. In einer Niströhre werden hintereinander mehrere Brutzellen angelegt. Mit einem Pfropfen aus Blättern wird die Röhre verschlossen.

Aus dem Ei entwickelt sich nach zwei bis vier Tagen die Larve, die sich vom eingetragenen Pollen-Nektar-Gemisch ernährt. Sie häutet sich innerhalb von zehn Tagen viermal. Der Enddarm bleibt bis zum Alter von etwa drei Wochen verschlossen, wodurch eine Verunreinigung der Nahrung vermieden wird. Erst dann legt die Larve einen Ring von Exkrementkügelchen an der Innenseite des Zelldeckels ab. Danach spinnt sie sich in einen seidig glänzenden Kokon ein, in dem sie als voll ausgewachsene Ruhelarve oder Präpuppe überwintert. Erst im folgenden Frühjahr entwickelt sie sich zur Puppe und danach zur voll ausgewachsenen Biene.

In den 1950er Jahren kam es in den USA und Kanada zu einem deutlichen Rückgang der Erträge in der Luzernesaatgutproduktion. Die Dezimierung der nordamerikanischen Bienenfauna wurde als Hauptursache dafür angesehen. Es wurden Untersuchungen an verschiedenen Luzerne bestäubenden Insekten durchgeführt, um darunter für eine mögliche kontrollierte Aufzucht geeignete Arten zu finden. Nachdem erste Versuche mit einer 1958 zufällig gefundenen größeren Population der Luzerne-Blattschneiderbiene erfolgreich angelaufen waren, wurde gezielt nach geeigneten Haltungsmöglichkeiten gesucht. Bis 1970 wurden in den Gebieten mit Luzernesaatgutproduktion der USA und dem südlichen Kanada Bienen angesiedelt, die durch bereitgestellte Niströhren von den Farmern meist selbst gefangen wurden. Dabei kam es zu Problemen durch Parasitenbefall, infolgedessen Haltung und Einsatz der Bienen vor allem durch Spezialisten vorgenommen wurden. Einige Farmen stellten sich komplett auf die Vermehrung der Luzerne-Blattschneiderbiene um. Zwischen 1975 und 1985 wurden jährlich ungefähr 750 Millionen Brutzellen gehandelt, deren Stückpreis zu dieser Zeit bei 1,5 bis 2,5 Cent lag. Daneben entwickelte sich ein Markt mit Zubehör für Zucht und Haltung dieser Solitärbienen.

Die Erträge an Luzernesaatgut konnten mit Hilfe der Luzerne-Blattschneiderbiene deutlich gesteigert werden. So lag der Ertrag im Staat Washington ohne diese Art in den 1960er Jahren bei 100 bis 350 Kilogramm pro Hektar, während mit den Bienen Spitzenwerte von bis zu 2200 Kilogramm pro Hektar erzielt wurden. In Neuseeland, wo nur zwei von vierzig einheimischen Bienenarten Luzernebestäuber waren, stiegen die Erträge von 75 auf 300 bis 750 Kilogramm pro Hektar.

Durch Bereitstellung geeigneter Niströhren wird die Ansammlung der Bienen im Umfeld der zu bestäubenden Felder unterstützt. Neben Holzstücken mit Bohrungen von fünf bis sechs Millimeter Durchmesser und Papierröhren bewährten sich vor allem etwa ein Zentimeter starke Holzbretter mit auf beiden Seiten eingefrästen halbkreisförmigen Rillen, die durch Aufeinanderlegen zu beliebig großen Nistblöcken zusammengesetzt werden. Bei der kontrollierten Haltung werden die Brutzellen nach Ende des Bestäubungseinsatzes aus dem Nistmaterial entnommen, unfertige oder mit Parasiten befallene aussortiert und in verschließbaren Behältern kühl gelagert. In Bruträumen oder Inkubatoren wird der Schlupftermin durch Regulierung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit genau gesteuert und der Luzerneblüte angepasst. Bei Schlupfbeginn werden die Bienen in den Brutbehältern aufs Feld gebracht.

Im Freiland wird mit Besatzstärken zwischen 5.000 und 50.000 Brutzellen pro Hektar gearbeitet. Bei Einsatz in Gewächshäusern sind deutlich weniger Tiere erforderlich und es kann auf die bei Hummeln und Honigbienen erforderliche Zusatzfütterung verzichtet werden. Stattdessen müssen geeignete Blattquellen für den Bau der Brutzellen zur Verfügung gestellt und Beleuchtungsstärken von mindestens 5.000 Lux gewährleistet werden. Durch die Möglichkeit, den Schlupftermin gezielt steuern zu können, steht die Luzerne-Blattschneiderbiene ganzjährig als Bestäuber zur Verfügung.

Durch die vom Menschen geförderte, annähernd weltweite Verbreitung der Luzerne-Blattschneiderbiene ist das Spektrum der Parasiten regional unterschiedlich. Zahlreiche Arten von Parasiten nutzten zuvor andere Wildbienenarten als Wirte. So waren 1961 im Nordwesten der USA keine natürlichen Feinde der Luzerne-Blattschneiderbiene bekannt, 1967 waren es 30 Arten. Bedeutende Brutparasiten sind in Nordamerika die Erzwespen Monodontomerus obscurus (Westwood), Tetrastichus megachilidis (Burks), Melittobia chalybii (Ashmead), Pteromalus venustus (Walker) und Dibrachys maculipennis (Szelenyi) sowie die Keulenwespe Sapyga pumila (Cresson). In Europa parasitieren vor allem Buntkäfer der Gattung Trichodes, Kegelbienen und die Erzwespe Melittobia acasta (Walker). Verschiedene Schwarzkäfer und der Speckkäfer Trogoderma glabrum (Herbst) treten als Nahrungsräuber auf.

Bidwell Bar Bridge

Koordinaten:

Oroville-Quincy Highway

ursprünglich Feather River

Die Bidwell Bar Bridge ist eine Hängebrücke im Bundesstaat Kalifornien in den USA. Die 1855 errichtete Brücke aus der Zeit des kalifornischen Goldrausches ist das einzige Bauwerk aus den Anfängen des Hängebrückenbaus, das an der Westküste der Vereinigten Staaten erhalten geblieben ist – wenn auch nicht am originalen Standort, der vom See des Oroville-Staudamms überflutet wurde. Sie wurde deshalb 1964 abgebrochen und an anderer Stelle neu errichtet. Die Bidwell Bar Bridge wird oft als die erste Hängebrücke westlich des Mississippis bezeichnet.

1848 wurde bei Sutter’s Mill Gold gefunden – der Fund, welcher den Goldrausch in Kalifornien auslöste. Bereits kurz danach wurde durch John Bidwell an der Middle Fork des Feather River ebenfalls Gold gefunden. Die Entdeckung brachte sofort Mengen von Glücksuchenden an den Fundort, wo die Goldgräberstadt Bidwell Bar entstand. Ursprünglich musste der Fluss mit einer Fähre überquert werden, bis 1851 eine erste mautpflichtige Brücke eröffnet wurde, die aber bereits im April 1852 zerstört wurde.

1854 wurde der Bidwell Bridge Company die Bewilligung erteilt, eine Hängebrücke über den Fluss zu bauen. Die Bauarbeiten wurden durch Jones & Murray aus Sacramento ausgeführt und kosteten 34.922 $. Die meisten Teile aus Schmiede- und Gusseisen stammten aus den Starbuck Iron Works in Troy im Bundesstaat New York. Sie mussten von der Ostküste auf dem Seeweg um das Kap Hoorn nach Kalifornien gebracht werden.

Die Brücke wurde bis nach dem Zweiten Weltkrieg am ursprünglichen Standort genutzt und wurde erst 1964 abgebrochen, weil sie im aufgestauten Lake Oroville versunken wäre. Nach einer kurzen Einlagerung wurde die Brücke 1977 zusammen mit dem Mauthaus etwa 2,4 km von der Originalstelle entfernt am Ufer des Stausee bei Kelly Ridge in der Nähe eines Parkplatzes wiedererrichtet. Der Überbau wurde mit Holzpfosten unterstellt, um die Drahtseile zu entlasten. Es befindet sich nur dann noch Wasser unter der Brücke, wenn der Oroville Lake sehr voll ist best running pouch, andernfalls liegt die Brücke trocken.

Die ursprüngliche Bidwell Bar Bridge ist ein California Historical Landmark und ein Historic Civil Engineering Landmark.

Als Ersatz für die alte Brücke wurde wenig flussaufwärts – etwa 180 m höher – eine über dem Wasserspiegel des Feather River liegende Hängebrücke gebaut. Baubeginn war 1963, die Eröffnung 1965 plain socks wholesale. Der Auftrag wurde von Bethlehem Steel für 4,4 Millionen $ ausgeführt. Das Baumaterial wurde auf dem Talgrund mit einer Feldbahn zugeführt und mit einem 580 m langen Seilkran an die einzelnen Baustellen verbracht. Die Montage der Tragseile erfolgte ohne Catwalk von einer am Seilkran laufenden Gondel aus, indem immer zwei Litzen zusammen von einer Bobine abgewickelt und montiert wurden. Die Tragseile wurden vor der Montage des Versteifungsträgers vorgespannt.

Die Brücke mit einer Spannweite von 338 m lag zur Bauzeit 191 m über dem Wasserspiegel des Flusses, was sie bei der Eröffnung zur dritthöchsten Brücke der Welt machte, damals nur von der Royal Gorge Bridge und der Glen-Canyon-Brücke übertroffen. Nachdem der Stausee geflutet wurde, blieb davon allerdings nur ein kleiner Teil sichtbar. Neben der Bidwell Bar Bridge führen drei weitere hohe Brücken über den Lake Oroville: die Enterprise Bridge, die West Branch Feather River Bridge und die Canyon Creek Bridge jerseys cheap.

Die erste Bidwell-Bar-Brücke wird von vier Paralleldrahtseilen getragen, die aus je 300 Drähten von 2,6 mm Durchmesser gebildet sind. Die Seile sind mit Schmiededraht umwickelt und das ganze Drahtseil mit Farbe behandelt. Die Seile waren ursprünglich an gebogenen Bronzestäben verankert, welche in Nischen der Uferfelsen einbetoniert waren. Jeder der vier Pylonen besteht aus vier gusseisernen Pfosten, die an der Basis einen Durchmesser von 50 cm haben und dort durch ein Kreuz aus gusseisernen Platten zusammengehalten werden. Der Überbau der Brücke ist aus Holz und weist eine Fahrspur auf.

Die neue hoch über dem Talgrund liegende Brücke musste an den steilen Felshängen verankert werden. Der Fahrbahnträger ist nur zwischen den Pylonen aufgehängt, während die Zufahrten als Balkenbrücken ausgeführt sind thermos water, die auf beiden Seiten in einem Bogen aus der Ebene der Tragseile heraus führen, was eine günstigere Trassierung der Zufahrten erlaubte. Der Versteifungsträger hat eine Bauhöhe von 4,2 m, die Betonpfeiler der 47 m hohen Pylone sind 55 m hoch. Jeder Pylon ist aus zwei geschweißten Kastenträgern ausgeführt, die durch vier Fachwerk-Joche miteinander verbunden sind. Jedes der beiden 42 cm dicken Tragseile besteht aus 38 geschlagenen Litzen und ist mit einem Umhüllungssystem aus GFK versehen, das erstmals bei einer Hängebrücke die bei der Brooklyn Bridge eingeführte traditionelle Umwicklung mit Stahldraht ablöste.

2010 Geo Super Football League

The second season of Geo Super Football League, featuring five regional teams, will be held from June 12 to August 8 at the Peoples Stadium under floodlights.

Final Table with top 4 teams going to semi-final round

Quetta Zorawar v Lahore Lajpaals F.C.

Karachi Energy F.C. v Tribe F.C. Peshawar

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Player of the Tournament: Riaz Ahmed

Best Goalkeeper: Muhammad Umar

Best Goalscorer: Muhammad Rasool