Tag Archives: pro football jerseys

Marienschrein

Der Marienschrein im Aachener Dom ist ein um 1220 vom Kapitel des Aachener Marienstifts in Auftrag gegebener und 1239 vollendeter Reliquienschrein. Das Kunstwerk, das der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik zuzuordnen ist, gehört neben dem Karlsschrein zu den bedeutendsten Goldschmiedearbeiten des 13. Jahrhunderts.

Der Schrein dient der Aufbewahrung der vier großen Berührungsreliquien und Heiligtümer des Aachener Doms. Diese sind im Einzelnen: die Windeln und das Lendentuch Jesu, das Kleid Mariens und das Enthauptungstuch Johannes’ des Täufers, die nachweislich seit dem Pestjahr 1349 alle sieben Jahre der Bevölkerung und den Pilgern im Rahmen der Aachener Heiligtumsfahrt gezeigt werden. Darüber hinaus war er bis zum 19. Jahrhundert der Aufbewahrungsort für das Kästchen Noli me tangere („Rühr mich nicht an“), eine silbervergoldete Schatulle mit geheimnisvollem Inhalt.

Nach altem Brauch ist der Marienschrein mit einem kunstvoll bearbeiteten Schloss versiegelt, welches zusätzlich noch mit Blei ausgegossen wird. Der dazugehörige Schlüssel wird von zwei Goldschmiedemeistern zersägt. Den Kopf des Schlüssels erhält das Domkapitel, der Bart wird den Stadtoberen ausgehändigt, was sich aus dem sog. Kustodien- bzw. Konkustodienrecht, also dem mit dem Domkapitel geteilten Mitaufbewahrungsrecht und Wächteramt an den Heiligtümern, heraus erklärt. Zu Beginn einer jeden Heiligtumsfahrt wird dann das Schloss zerschlagen, um den Schrein erneut zu öffnen. Die nicht mehr verwendeten Schlösser werden in einer Dauerausstellung der Aachener Domschatzkammer präsentiert. Diese Vorhängeschlösser waren bis einschließlich 1881 noch ohne besondere Verzierung und erstmals ab 1888 kreierte der Aachener Stiftsgoldschmied Bernhard Witte Schlösser mit Schmuck oder Wappenbilder, um sie dadurch eine besondere Bedeutung zu verleihen. Ihre künstlerische Gestaltung, die in der Regel vom Stifter des Schlosses zusammen mit dem von ihm beauftragten Goldschmied entwickelt wird, ist entsprechend dem sich wandelnden Zeitgeschmack vielfältig. So greift z. B. das Schloss von 1986 das Logo des parallel zur Heiligtumsfahrt in Aachen stattfindenden Katholikentags auf. Das seit dem Ende der Heiligtumsfahrt 2014 verwendete Schloss wurde von Michaela und Michael Wirtz gestiftet und ist nach der Himmelsscheibe von Nebra gestaltet.

Der Schrein hat die Form einer einschiffigen Basilika mit einem kurzen Querhaus design your own goalie gloves. Mehr als 1000 Edelsteine wurden bei der Erstellung des Kunstwerkes verarbeitet. Auf den beiden Längsseiten sind die feuervergoldeten Figuren der zwölf Apostel dargestellt. Die vier Kopfseiten zieren Darstellungen von Christus, Mutter Maria mit dem Gotteskind, Papst Leo III. (ca pro football jerseys. 750–816) und Karl dem Großen (747–814). Die Dachflächen zeigen in Goldreliefs Szenen aus dem Leben Jesu.

Christus

Die Apostel Paulus, Andreas und Philippus

Leo III.

Karl der Große

Schloss samt zersägtem Schlüssel

Stilistisch steht der Marienschrein in der Tradition der rheinisch-maasländischen Schreine der Spätromanik, weist jedoch bereits eine Auseinandersetzung mit der beginnenden Gotik auf. Vermutlich haben zumindest zwei Goldschmiede an dem Werk gearbeitet: Während der ältere noch im Stil des Karlsschreins arbeitete, schuf der jüngere im gotischen Stile plastischere und individuellere Figuren. Es lassen sich zudem durch die zahlreichen ornamentalen Details Einflüsse auf die Werkstatt des Remaclusschreins (um 1240) in Stavelot nachweisen.

Durch die jahrhundertelangen Belastungen während der Heiligtumsfahrten sowie durch das Mitführen bei den dazugehörigen Prozessionen kam es zu deutlichen Schäden am Marienschrein soccer gloves goalie. Das vergoldete Silber war angelaufen, einige Teile hatten sich gelöst, andere waren nur behelfsmäßig repariert worden und wiesen Beulen, Risse und Löcher auf. Über 3000 Einzelteile mussten abgelöst, gereinigt und restauriert werden. Diese Restaurierungsarbeiten wurden in allen Phasen vom WDR dokumentiert. Seit März 2000 steht der Marienschrein wieder an seinem Platz in einer Vitrine in der Chorhalle des Aachener Doms. Jedes Jahr wird er inspiziert und nach Bedarf aus der Vitrine geholt und gereinigt.

Koordinaten:

Église de Chilgol

L’église de Chilgol est une des deux églises protestantes de Corée du Nord, elle est située à Kwangbok, dans l’ouest de Pyongyang. Fondée en 1899, elle est détruite en juin 1950 au début de la guerre de Corée par un bombardement américain meurtrier. C’est l’église presbytérienne où Kang Pan-sok (1892-1932), la mère de Kim Il-sung, était diacre.

Reconstruite dans le même style en 1989 et placée sous l’égide de la Fédération des chrétiens de Corée, elle accueille également les religieux en visite officielle et les étrangers travaillant à Pyongyang pro football jerseys, diplomates ou membres d’organisations internationales. On y célèbre la morale, l’amour de la patrie, la concorde nationale et des prières y sont adressées pour la réunification du pays football style shirt.

L’église de Chilgol est considérée comme un symbole de l’agression impérialiste occidentale et est haïe par certains habitants de Pyongyang. Elle est considérée par les missionnaires sud-coréens comme un instrument de la propagande d’état.

Le pasteur sud-coréen Han Sang-ryeol s’est rendu dans cette église le 28 juin 2010. Son séjour en Corée du Nord n’ayant pas été autorisé par son gouvernement, il a été condamné à cinq ans de prison à son retour en Corée du Sud.